| Die Muschel |
| Autoren K-O |
| Geschrieben von: Noth, Alma N. |
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Heißer Sommer und träge Sehnsucht, Gummimieder und Alkoholexzesse in den Kneipen, Seitensprung und Tratsch, der Kampf zweier Rivalen um eine Frau ... Alma N. Noth Die Muschel Roman Paperback, DIN-A 5 274 Seiten 19,50 € ISBN 978-3-936708-60-8 ********** Der Klappentext: Mit einem komischen Gefühl in der Magengegend setzte sie sich auf die Terrasse in die Nische zwischen rankendem Rosenstock und Regentonne, vor sich das wohlstrukturierte Dickicht an Blumen und Obstbäumen, Sträuchern und Hecken, das ihre Eltern in jahrzehntelanger Pflege angelegt hatten. Wenn ihre Mutter wüsste, was sie auf deren Liegestuhl zu treiben vorhatte, wäre sie freilich außer sich, aber die weilte weit weg, und wenn sich im Nebengebäude niemand aus dem Fenster lehnte, war sie eigentlich nicht zu sehen. Inge lehnte sich zurück, schloss die Augen, lauschte auf das Gebrumm der Bienen in den Rosen und das Locken eines Vogels. Das Kleid war schnell abgestreift und lag in sich verknäult neben dem Stuhl. Sie zog die Füße an, stellte sie dicht an die Pobacken und spreizte die Beine. Ihr war so wohl wie als Kleinkind im Planschbecken; es war Sommer, sonnig und heiß, sie war nackt oder so gut wie, und im schweißtriefenden Gummi badete sie wie in pinkelwarmem Wasser. Und solange niemand zusah, konnte sie tun und lassen und an sich herumspielen, wie sie wollte. Ihr Unterleib zog sich rhythmisch zusammen, und sie spürte, wie der Kanal sich flutete. Der Finger drückte gegen die harte Perle und kreiste darum. Das Gummi gab den Druck weiter und verteilte ihn großzügig, aber sie hielt es nicht länger aus, zog an dem Klettstreifen und beobachtete, wie die eingepferchte Spalte herausquoll und sich aufstülpte. Nicht nur Inges Mutter wäre über den Gummianzug wenig erbaut; auch ihr Freund Frank, der Polizist, hätte wohl wenig Verständnis dafür. Anders vielleicht Otto, der Ladenbesitzer ... Eine Kleinstadt, eine Frau, die zwischen zwei Männern ihren Weg im Leben such, eine geheimnisvolle Muschel und ein schwülheißer Sommer, der die Leidenschaften zum Kochen bringt ... ********** Die SCHLAGZEILEN 106 urteilten im Herbst 2009: »Heißer Sommer und träge Sehnsucht prägen das Geschehen im Buch ›Die Muschel‹ von Alma N. Noth. Da ist Inge, die Protagonistin - sie steht auf Latex und enge Mieder und hofft auf die große Liebe, doch desillusioniert holt sie sich ihre Lust, wo sie sie bekommen kann. Zwei Männer sind an ihr interessiert: Frank, der Polizist, und Otto, der Ladenbesitzer. Außerdem ist da noch diese Muschel, die sie in der Tasche trägt. Ob die wohl magische Kräfte hat? Als dann das erlösende Gewitter kommt, klären sich die Luft und die Gefühle ... Die Sexszenen sind voll schweißtriefender Lust, wenn auch nicht unbedingt SMig. Die Atmosphäre des Buches ist flimmernd wie heiße Luft, es sollte im Sommer gelesen werden, wenn man selbst vor Hitze fast umkommt und im Kopf ganz wirr ist von zu viel Alkohol. Mir hat das Buch gefallen, es ist nicht vordergründig oder platt, vieles entdeckt man zwischen den Zeilen oder ist symbolisch angedeutet. |
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