Start Autoren K-O Souleaters Zu-Neigung
Souleaters Zu-Neigung
Autoren K-O
Geschrieben von: Oberon, Lord   

souleaters250px»Schlag mich!« - »Nein!« Über diese Mutter aller SM-Witze hinaus präsentiert der Autor die innere Widersprüchlichkeit der »freiwilligen Unterwerfung« - garniert mit Gedichten und Stories ...

Lord Oberon

Souleaters Zu-Neigung & andere SM-Unartigkeiten

Paperback, DIN-A 5

280 Seiten

20,- €

ISBN 978-3-936708-61-5

**********

Der Klappentext:

Engel in Ketten

Um ihn zu befrei'n,
wird ein Engel in Ketten geschmiedet!

Auf allen Vieren kauerst du.
Die eisernen Glieder geben dir Halt.
Seide und Spitze darunter in Fetzen;
von meinen Händen schon lange zerrissen.
Nacktes rot von festen Griffen.
Gelocktes klebrig und feucht in der Stirn.
Das Kinn von Spucke ganz nass.
Der volle Mund nicht zum Reden benutzt.
Klammern dort, wo es empfindlich ist.
Blitze unter deiner Haut.
Süßwilder Wahn im tränenverschleierten Blick.
Ich nehme mir, was du mir schenkst ...
... und nehme dich ... ganz wie es mir gefällt;
die Ketten als Zügel benutzend ...
... als Geschirr, das dich lenkt ...
... mit dem ich dich drehe und wende ...
... dich halte und an mich reiße.
Kein Entkommen!
Jetzt bist du offen für alles!

Ja, um dich zu befrei'n,
wirst du durch Ketten zum Engel geschmiedet!

**********

Die SCHLAGZEILEN 106 urteilten im Herbst 2009:

Unterhaltsames und Lustiges zum Thema

Ich mag Menschen, die über sich selbst lachen können und über das, was wir SMer so treiben. »Souleaters Zu-Neigung & andere SM-Unartigkeiten« ist ein Schatzkästchen mit zauberhaftem Inhalt. Den größten Teil des Buches nehmen kleine Episoden ein, die uns der Autor in Dialogform präsentiert. Da diskutieren Dom und Domsub und Subsub über Liebe und Hiebe und ergehen sich in wunderbaren Absurditäten. Beispiel: Dom: »Auf die Knie! Nicht auf meine! Auf deine!«
Weitere Teile des Buches sind der SM-Poetry gewidmet und fiktiven Dialogen aus Avalon und Eden.
Zum Abschluss serviert uns der Autor Kurzgeschichten, verzichtet da auf Komik und überrascht mit Sarkasmus und schwarzem Humor.
Und für die, die schon an Weihnachten denken: Das Buch eignet sich prima als Geschenk.

**********

Leseprobe:

Zu-Neigung VIII

 

Dom und Sub in der Küche

DOM: Hmm. Riecht lecker! Was kochst du da?

SUB: Champignonrahmschnitzelchen mit Bratkartoffeln.

DOM: Das reicht aber nie für uns beide.

SUB: Du kommst doch gerade von ‘nem Geschäftsessen.

DOM: Nouvelle Cuisine. Pffh! Wird doch kein Mensch satt von.

SUB: Oh, das tut mir leid. Besonders weil nicht mehr Schnit­zelchen da sind.

DOM: Schon okay. Ich ess ‘nen Apfel oder so. Muss eh auf meine Linie achten.

SUB: Du? Wieso? Ich mag’s wenn ein Mann schön griffig is.

DOM: Ja, geht mir mit dir genauso.

SUB: Moment! Du findest mich griffig?

DOM: Herrlich griffig, wohlbemerkt.

SUB: Du findest mich fett?

DOM: Quatsch! Du bist doch nicht fett! Du bist einfach nur schön mollig warm und weich.

SUB: MOLLIG??? DU FINDEST MICH MOLLIG?

DOM: Nein! Nicht mollig! Mollig warm und weich!

SUB: Grmpfz!

DOM: Ja, ehrlich! Ich find’s schön, dass es so geil klatscht, wenn ich dich von hinten nehme.

SUB: ES KLATSCHT?!

DOM: Ja, die meisten Frauen sind um den Ar**h herum
einfach zu dürr
. Ein Mann muss was in den Händen haben und ’n ordentliches Gegengewicht, das nicht nach vorn weg kippt, wenn’s mal ’n bisschen härter zur Sache geht.

SUB: GEGENGEWICHT?

DOM: Ja, Muskeln allein reichen da nicht. An ’ner richtigen Frau muss auch ’n bisschen Speck dran sein.

SUB: SPE-HECK?!

DOM: Bei so ’ner Dürren ohne Polster verletzt man sich da ja nur.

SUB: PO-HO-HOLSTER?!

DOM: Ja, stell dir mal vor, wie’s mit Gerte oder Rohrstock wär, wenn dein Ar**h nicht so schön prall wär.

SUB: PRALLLL?!

DOM: Ja, ich find das schön, dass du da so auf meine Vorlieben eingehst. Als du noch diese Wespentaille hattest, hatt ich immer Angst, ich zerbrech dich. Aber jetzt …

SUB: JETZT?! Willst du sagen, ich hab jetzt keine Taille mehr??

DOM: Ich hab jetzt einfach nur mehr in den Händen. Und das ist doch geil! Besonders, weil die Haut über den Rippen nicht mehr so straff ist durch das Fettgewebe.

SUB: NICHT MEHR STRAFF?? FETT-GE-WE-BE?!

DOM: Wieso holst du denn jetzt Möhren aus dem Kühlschrank? Die passen doch gar nicht zu den Rahmschnit­zelchen.

SUB: Ich hab irgendwie keinen Hunger mehr auf Rahmschnitzelchen.

DOM: Aber du kannst die doch jetzt nicht einfach verkommen lassen.

SUB: Würd’s dir was ausmachen, wenn du sie isst?

DOM: Aber ich hab doch schon gegessen.

SUB: Bitte. Ich möchte sie nicht wegwerfen müssen.

DOM: Na gut. Dann opfer ich mich halt …