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Der Narrenturm
Autoren P-T
Geschrieben von: Torres, Tomás de   

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Der Brief war deutlich: »Ihre Frau ist in unserer Gewalt! Wenn Sie sie lebend wiedersehen wollen, dann schreiben Sie einen fesselnden SM-Roman über einen Narrenturm!«

Tomás de Torres

Der Narrenturm

SM-Thriller

166 Seiten

16,- Euro

ISBN 978-3-936708-64-6

Der Klappentext: 

»Der Ablieferungstermin ist in einer Woche!« Miguel Hermano traten die Schweißperlen auf die Stirn. Dabei sollte er diesmal keinen kompletten SM-Roman abliefern, sondern nur das allererste Kapitel. Allerdings war der Auftraggeber kein Verlag, sondern der Entführer seiner Frau María. Wenn er sie lebend wiedersehen wolle, müsse er - Woche für Woche ein Kapitel - einen Roman mit dem Titel »Der Narrenturm« schreiben, einen SM-Roman über die schaurig-schönen, mit allerlei Zwangsjacken, Fesseln und Gittern ausgestatteten Irrenhäuser vergangener Jahrhunderte.
Hermano macht sich umgehend an die Arbeit - an die literarische und an die fieberhafte Recherche nach dem Entführer. Bald schon stellt sich heraus, dass der Entführer selbst einen alten Narrenturm besitzt - und es stellen sich neue Fragen: Welche Rolle spielt María wirklich? Ist alles nur inszeniert und vorgetäuscht? Zu welchem Zweck? Mehr und mehr verwischen sich die Grenzen zwischen Roman und Realität, und für Miguel Hermano beginnt ein Tanz auf dem Vulkan ...

So urteilten die SCHLAGZEILEN 100, Dezember 2009: 

Na, das nenn ich mal einen fiesen, hinterhältigen Roman, den uns Tomás de Torres mit »Narrenturm« serviert. Miguel Hermano ist ein recht erfolgreicher Autor von SM-Romanen und glücklich mit seiner Sklavin María verheiratet. An einem Tag wie jedem anderen verschwindet seine Liebste plötzlich aus seinem Haus. Erst sucht Hermano nach logischen Erklärungen, bis er den Brief eines Entführers findet ... Will Hermano Maria lebend wiedersehen, muß er einen Roman schreiben nach den Vorgaben des Erpressers. Thema des Buches soll ein Narrenturm sein, ein Irrenhaus aus der Vorzeit mit Zwangsjacken und Folter. Hermano fügt sich den Vorgaben und schreibt um das Leben seiner Frau. Parallel muß er Cristina, die Sklavin seiner Frau, bei Laune halten, indem er ihre starke masochistische Ader befriedigt.

Hermano ist ein Antiheld, zögerlich und unsicher, sogar als er kurz vor der Lösung steht, ist er nicht in der Lage durchzugreifen. Der Autor führt uns das Scheitern eines Doms süffisant vor Augen.

Und zum Schluß wird sein schlimmster Albtraum Realität.