Bereits im Januar 2000 tauchte in einem Internet-Diskussionsforum zum Thema "Keuschheit des Mannes" folgender Text auf; was heißt "Text" - ein einziger Hilferuf war das! Ein Hilferuf, der der Aufklärung des CDU-Spendenskandals eine neue Wendung hätte geben können - wenn er nur von den zuständigen Stellen und Ermittlern beachtet worden wäre:
 
Mein Problem
 
von Dr. Helmut Kohl

"Wer kann mir helfen? Soll ich keusch werden?

Ich stecke in der Tinte.
Jahrelang habe ich das Land regiert und dabei verschwiegen, daß ich heimlich Strumpfhosen trage. Ich habe mich einfach nicht getraut; zu groß wäre die Schande gewesen, die über mich und mein Land gekommen wäre.
Ein Kanzler in Strumpfhosen - unvorstellbar, aber doch wahr.
Jetzt haben sie mich in der Hand. Ich werde erpreßt. Wenn ich zugebe, von wem ich das viele Schwarzgeld bekommen habe, werden sie mich verraten. Sie werden mich öffentlich bloßstellen und sagen, daß ich ein heimlicher Strumpfhosenträger bin.
Die Waffenhändler und all das Gesocks - sie haben mich heimlich gefilmt, wie ich in einem Nylon-Catsuit vor dem Spiegel stehe. Die ganze Welt denkt, ich schweige wegen eines Ehrenworts. Was für ein Blödsinn - ein Politiker fühlt sich doch nicht an ein Ehrenwort gebunden. Ich habe einfach nur Angst.
Wie tragisch, Hannelore weiß auch nichts davon - noch nicht.
Ich halte diesen Gedanken nicht aus. Sie wird mich nicht mehr lieben können; ein kleiner schmuddeliger Strumpfhosenträger, ein Weichei in Nylon, das paßt so gar nicht ins Bild eines übermächtigen Übermenschen, das sie von mir hat.
Ich halte es nicht aus.
Helft mir, bitte, ich weiß nicht, was ich tun soll.

Wie sage ich es meiner Hannelore?

Und wie meinem Volk?

Und Billy Clinton, den ich immer so wegen seiner Weiber bewundert habe? Was haben wir für Witze über unser tolles Liebesleben gemacht! Ich habe mit einem Verhältnis zu meiner Sekretärin angegeben, ihn belogen und ihm verschwiegen, was mich wirklich anmacht. Und ER hat sogar gerichtliche Beweise für seine männliche Normalität. Wie ich ihn darum beneide! Wie soll ich es ihm beibringen ? Wo wir uns doch schon für die Zeit nach seiner Regierung zu einem gemeinsamen Urlaub verabredet haben. Wenn er DAS erfährt, wird er bestimmt kein Zimmer mehr mit mir teilen. Mir wird niemand mehr glauben. Was für eine Schande!

Was soll ich tun? Schweige ich weiter, wird meine Partei mich verstoßen. Ich kann mich nirgendwo mehr blicken lassen. Auf der Straße werfen sie schon mit Kohlköpfen nach mir.

Sage ich alles, werden meine Bilder veröffentlicht, und es wird noch viel schlimmer. Ich werde ganz bestimmt heftig ausgelacht. Der Schäuble, der macht das immer so - der hat überhaupt kein Verständnis für solche Dinge.

Bitte helft mir, ich habe euch immer heimlich bewundert und alle eure Beiträge gelesen.
Ich bin einer von euch.
H.K., m.d.B.

Dr. phil.
Dr. E.h. mult.
Dr. h.c. mult.
Bundeskanzler a.D.
Parteivorsizender der Christlich Demokratischen Union a.D.
Ehrenvorsizender der Christlich Demokratischen Union a.D.
Träger des Bundsverdienstkreuzes

Nicht nur im Keuschheitsforum fand sich dieser Hilferuf, sondern auch in einem Straps- und Strumpfforum. Er muß also wirklich sehr dringend gewesen sein - und verhallte doch ungehört ....

Zu den wesentlichen Problemen der Gegenwart gehört auch der Kampf der Geschlechter, Feminismus und Maskulismus, das immer wieder problematische Verhältnis von Mann und Frau. Daß Mann und Frau oft geradezu in verschiedenen Welten leben, das bezeugen nicht nur Bestseller wie "Du kannst mich einfach nicht verstehen" oder "Warum Männer nicht zuhören und Frauen nicht einparken können", das zeigt sich auch in Texten wie dem folgenden, der sich auf der ungemein lesenswerten Website www.machos.de fand:

Der perfekte Tag für eine Frau - und für den Mann...
SIE:
08.15 Mit Schmusen und Küssen geweckt werden.
08.30 2 Kilogramm weniger als am Vortag wiegen
08.45 Frühstück im Bett mit frisch gepresstem Orangensaft und Croissants, Geschenke öffnen, z.B. teuren Schmuck, vom aufmerksamen Partner ausgewählt.
09.15. Heißes Bad mit Duftöl nehmen
10.00 Leichtes Workout im Fitneßclub mit hübschem, humorvollem persönlichem Trainer.
10.30 Gesichtspflege, Maniküre, Haare waschen, Kurpackung in den Haaren einwirken lassen, fönen.
12.00 Mittagessen mit der besten Freundin in In-Lokal.
12.45 Die Exfrau oder Exfreundin des Partners begaffen und feststellen, daß sie 7 kg zugenommen hat.
13.00 Einkaufen mit Freunden, unbegrenzter Kreditrahmen.
15.00 Mittagsschlaf.
16.00 Drei Dutzend Rosen werden angeliefert mit einer Karte von einem geheimen Bewunderer
16.15 Leichtes Workout im Fitneßclub mit Massage durch einen starken Muskeltypen, der sagt, daß er selten einen so perfekten Körper massiert hat.
17.30 Outfit aus der Auswahl teurer Designer-Klamotten anprobieren und vor dem Vollkörperspiegel eine Modenschau veranstalten.
19.30 Candle Light Dinner für zwei Personen, gefolgt von Tanzen, verbunden mit Komplimenten.
22.00 Heiße Dusche (alleine)
22:50 Ins Bett getragen werden, das frisch gewaschen und gebügelt ist.
23.00 Schmusen
23.15 In seinen starken Armen einschlafen.

ER:
06.00 Wecker klingelt
06.15 Blow Job
06.30 Großer, befriedigender Morgenschiß, dabei den Sportteil der Zeitung lesen.
07.00 Frühstück: Rumpsteak und Eier, Kaffee und Toast, zubereitet von einer nackten Hausangestellten.
07.30 Limousine.
07.45 Anregenden Telefonsex auf dem Weg zum Flughafen.
09.15 Privatjet.
09.30 Limousine mit Chauffeur und Schlampe zum Golf Club (Blow Job unterwegs).
09.45 Golf spielen mit guten Freunden
11.45 Mittagessen: Fast Food, Six Pack
12.30 Hauptsache Golf spielen.
14.15 Limousine zurück zum Flughafen (Wiskey).
14.30 Flug nach Monte Carlo.
15.30 Nachmittagsausflug zum Fischen, die des Französischen mächtigen Begleiterinnen sind alle nackt.
17.00 Flug nach Hause, Ganzkörpermassage durch Verona Feldbusch.
18.45 Duschen, Rasieren, sich über Aktiengewinne freuen.
19.00 Nachrichten anschauen: Michael Jackson umgebracht, Marihuana und Hardcore-Pornos legalisiert.
19.30 Abendessen: Hummer als Vorspeise, Dom Perignon (1953), großes saftiges Filetsteak, Eiscreme serviert auf bloßen Brüsten.
21.00 Louis VIII Cognac, Cohiba-Zigarre, Großbildschirm-Fernseher, Sportschau: Deutschland schlägt Holland 11:0.
21.30 Sex mit drei Frauen (alle drei mit lesbischen Neigungen).
23.00 Massage und Bad im Whirlpool, dazu Pizza und ein reinigendes Helles.
23.45 Alleine im Bett liegen.
23.50 12sekündiger Furz, der die Tonart viermal wechselt und den Hund nötigt, den Raum zu verlassen.

Ganz schön anstrengend, das Leben als Mann, muß ich schon sagen. Ist Ihnen aufgefallen, daß die Frau (incl. Mittagsschlaf) 10 Stunden schläft, der Mann aber nur 6? Und was der alles zusammenfuttert an einem Tag! Schlank bleibt der nicht lange. Kein Wunder, daß er einen "großen, befriedigenden Morgenschiß" hat ....

Angesichts dieser problematischen Dinge sollte man sich vielleicht doch besser bei einem guten Witz entspannen. Wie wär's mit diesem?:

Eine alte Dame betrat mit einer brauen Papiertüte im Arm die Schalterhalle der Chase Manhattan Bank in New York. Sie ging auf einen der Kassierer zu und sagte: "Ich möchte hier ein Konto eröffnen. Ich habe drei Millionen Dollar einzuzahlen. Bevor ich das Konto eröffne, möchte ich den Direktor sprechen." Der Kassierer sah Geldbeutel in der Papiertüte, die durchaus drei Millionen Dollar entsprechen konnten, dachte sich: Angesichts der Summe kein unbilliger Wunsch! und antwortete: "Bitte folgen Sie mir, gnädige Frau".
 
"Ich mußte doch wissen, wem ich eine so große Summe anvertraue", erklärte die alte Dame wenig später im obersten Stock dem Direktor der Chase Manhattan Bank.
"Das verstehe ich vollkommen. Darf ich Sie fragen, wie Sie zu dieser Summe gekommen sind?"
"Ganz einfach: durch Wetten."
 
"Sie wetten also auf Pferde?"
 
"Nein, keineswegs, junger Mann. Ich meine ganz gewöhnliche Alltagswetten."
 
Die alte Dame ist nicht mehr ganz richtig im Kopf, dachte der Bankdirektor; aber sie ist reich, und das zählt für mich.
 
"Sie glauben mir wohl nicht?" entgegnete die alte Dame lächelnd. "Gestatten Sie mir die Probe aufs Exempel?"
 
"Selbstverständlich!" erwiderte der Bankdirektor etwas verblüfft.
 
"Dann wette ich mit Ihnen um 30.000 Dollar, daß Sie morgen vormittag um 10 Uhr quadratische Eier haben!" sagte die alte Dame forsch.
 
Der Bankdirektor war perplex, ging aber auf die Wette ein. Mit einem Händeschütteln wurde sie besiegelt. "Also dann bis morgen vormittag um 10 - wieder genau hier!" vergewisserte sich die alte Dame noch einmal. "Ja, genau hier!" bestätigte der Bankdirektor und geleitete die alte Dame zur Tür.
 
Den Rest des Tages war er betont vorsichtig und blieb am Abend sicherheitshalber zu Hause.
 
Am anderen Morgen betastete er sich unter der Dusche: Alles war so wie immer.
 
Um 10 Uhr klopfte es an der Tür seines Arbeitszimmer. Die alte Dame trat ein, in Begleitung eines jungen, gepflegten Mannes. "Guten Morgen, Herr Direktor! Wie fühlen Sie sich?"
 
"Gut! Alles ist wie sonst auch - nur daß ich jetzt 30.000 Dollar reicher bin als gestern, gnädige Frau!"
 
Sie winkte lächelnd ab. "Das macht gar nichts! Aber sie werden verstehen, daß ich mich bei einer so hohen Summe persönlich davon überzeugen muß, daß Sie die Wahrheit sprechen. Dürfte ich Sie bitten, die Hosen herunterzulassen?"
 
"Nun, bei einer solchen Summe ist das wohl kein unbilliges Verlangen", entgegnete der Bankdirektor und ließ die Hosen herunter. Die alte Dame näherte sich lächelnd und betastete den Bankdirektor im Schritt. In diesem Augenblick raufte sich der junge Mann, der mit der alten Dame gekommen war, die Haare und stieß mit grimmigem Gesichtsausdruck seinen Kopf gegen die Wand.
 
"Was macht denn der da?" fragte der Bankdirektor verblüfft. "Und überhaupt - wer ist das eigentlich?"
 
"Ach das", antwortete die alte Dame lächelnd, "das ist mein Rechtsanwalt. Mit ihm habe ich gestern abend um 100.000 Dollar gewettet, daß ich heute morgen um 10 dem Präsidenten der Chase Manhattan Bank die nackten Eier begrabbeln würde."
 
Trotz dieser Hinterlist war die abendliche Vorsicht des Direktors nur allzu gerechtfertigt - denn allzu leicht passieren häusliche Unfälle wie dieser: