| Zucker und Peitsche für Barbara | Katalog |

"Was für eine Angewohnheit hat Ihr Freund
denn?"
"Nun ja ... bevor er eine Frau von hinten bestieg, pflegte
er immer Cowboystiefel anzuziehen und einen Stetson aufzusetzen
..."
"Na und?" grinste ich. "Das ist zwar etwas
sonderbar, aber doch sicher nicht so schlimm. Wenn ich länger
darüber nachdenke, könnte ich mich auch dafür erwärmen."
"Ja sicher, und so weit hat er seinen wechselnden Mädchen
auch immer alles erklärt - aber wenn er dann kurz vor dem Höhepunkt
war, rief er jedes mal ganz laut: 'Ich hab Aids, ich hab Aids!',
schwenkte seinen Hut wie irre und versuchte alles Menschenmögliche,
um nicht abgeworfen zu werden. 'Aids-Rodeo' nannte er das."
Ich verschluckte mich fast an meinem Kaffee. "Seltsame
Angewohnheit!" brachte ich krächzend und hustend hervor.
Wird es diesen seltsamen Ritter einmal so ergehen?
Sie klingelte. Die Negerinnen traten ein.
"Bindet ihm die Hände auf den Rücken."
Ich blieb knien und ließ es ganz ruhig geschehen. Dann führten
sie mich in den Garten hinab bis zu einem kleinen Weinberg, der
ihn gegen Süden begrenzte. Zwischen den Traubengeländen war
Mais angebaut gewesen, da und dort ragten noch einzelne dünne
Stauden. Seitwärts stand ein Pflug.
Die Negerinnen banden mich an einen Pflock und unterhielten sich
damit, mich mit ihren goldenen Haarnadeln zu stechen. Es dauerte
jedoch nicht lange, so kam Wanda, die Hermelinmütze auf dem
Kopf, die Hände in den Taschen ihrer Jacke, sie ließ mich
losbinden, mir die Arme auf den Rücken schnüren, mir ein Joch
auf den Nacken setzen und mich vor den Pflug spannen.
Dann stießen mich ihre schwarzen Teufelinnen in den Acker, die
eine führte den Pflug, die andere lenkte mich mit dem Seil, und
Venus im Pelz stand zu seiner Seite und sah zu.
( zitiert aus: (I)L. von Sacher-Masoch, Venus im Pelz, Insel-Taschenbuch
)
Das hier ist unser Neuzugang, Barbara, erklärte ihm Miranda. Nachdem es sie anfänglich offenbar eine gewisse Überwindung gekostet hat, ist sie jetzt sehr gehorsam und eifrig; ihre körperlichen Qualitäten liegen wohl offen zutage.
Allerdings, sagte der Fremde und berührte mit dem flachen Ende einer Ledergerte Barbaras hartgewordene Brustspitzen. Dann senkte er diese Gerte und ein paar Mal sanft gegen Barbaras Möse, die wie auf Kommando lustvoll zu pochen begann.
Barbara schnaubte gefügig in ihre Trense.
Wie alle anderen kann sie natürlich kein Wort sagen, erklärte Miranda. Sie ist schließlich ein Pony und kann sich nur durch entsprechende Signale bemerkbar machen.
Sir Roland lächelte. A horse is a horse, of course, of course. And no one can talk to a horse, of course. Barbara war beeindruckt. Offensichtlich war dieser Mann mit der herrschaftlichen Aura nicht nur außerordentlich attraktiv, sondern konnte auch mit Leichtigkeit Shakespeares Richard II zitieren.
(...)
Nach dem Rennen spürte Barbara, daß sie es nicht mehr lange aushielt. Sie begann, mit dem rechten Fuß herumzuscharren.
Miranda berührte Sir Roland sanft am Arm und machte ihn mit einer Kopfbewegung auf Barbara aufmerksam. Er sah sie an und zog fragend die Brauen in die Höhe. Barbara sah ihn flehend an.
Sie konnte sich im Augenblick nichts Schöneres vorstellen, als daß er sie nach all den überstandenen Strapazen endlich losschirren und sich mit ihr in eine Ecke des Stalles zurückziehen würde. Sie sehnte sich danach, seine Hände auf ihrem Körper zu spüren.
Er trat an sie heran. Du bist geil, Kleines? flüsterte er ihr zu. Unser Ausritt hat dich scharf gemacht, nicht wahr?
Barbara nickte in inbrünstiger Ergebenheit.
Also gut, sagte er. Dann geh mal auf alle viere.
Zuerst glaubte Barbara sich verhört zu haben. Dann wurde ihr klar, daß er es ernst meinte. Was sollte sie machen? Es war ein direkter Befehl. Sie ging in die Knie. Wegen der Deichsel, um die noch immer ihre Arme gelegt waren, war es nicht ganz einfach, Sir Rolands Aufforderung zu befolgen. Barbara schaffte sich in eine Stellung, bei der ihre Brüste das kalte, feuchte Hofpflaster berührten und ihr Hinterteil obszön nach oben gereckt war. Sir Roland trat hinter sie und zog ihr die Schenkel noch weiter auseinander. Die anderen Gespräche verstummten, die versammelte Gemeinschaft wandte sich ihnen zu. Barbara spürte, wie er in sie eindrang. Ihr Herr nahm sich seine Stute vor den Augen aller Leute gründlich vor. Und sie hatte ihn deswegen geradezu angebettelt.
Endlich kam sie, vor aller Augen, warf den Kopf in den Nacken, schleuderte ihre Haarmähne von einer Seite zur anderen und wieherte in die Trense.
Es ist nicht zu fassen, hörte sie Miranda amüsiert raunen, während Barbara auf dem Pflaster des Hofes zusammenbrach. Was für ein unglaublich geiles Tier!
Barbara nickte. Die Blicke der Männer bohrten sich in ihre Titten und zwischen ihre Schenkel. Sie gab sich innerlich einen Stoß und trat auf Miranda zu. Dann sank sie vor ihr auf die Knie.
Ich möchte als Euer neuestes Pony in Euer Gestüt aufgenommen werden, sagte sie. Mit allem, was damit verbunden ist. Ihr könnt Tag und Nacht völlig frei über mich und meinen Körper verfügen. Ich sehne mich geradezu danach, von Euch ausgebildet und weiter zugeritten zu werden, nötigenfalls auch bestraft, wenn mein Gehorsam nicht stark genug ist. Ich habe mich aus völlig freien Stücken und nach langem Überlegen dazu entschieden, ganz und gar in Eure Dienste zu treten. Macht mit mir, was ihr wollt. Ich bin Eure unterwürfige Stute und Sklavin.